Am Lagerfeuer im Tipi

NABU-Abend für Kinder:

Michael Himmel liest alte Indianergeschichten

Rotenburg: Welcher Junge und welches Mädchen möchte wissen, was für alte Geschichten sich die Indianer früher am Lagerfeuer erzählt haben? Der sollte zur NABU-Veranstaltung am Samstag, 23. September, 19 bis 20.30 Uhr kommen. Weil der Platz im Tipi auf dem Hartmannshof begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter 04263-6757894 erforderlich. Wie hat der Rabe die Welt erschaffen? Welche Abenteuer mussten Kojote und Hase bestehen? Und wie hat der unheimliche Donnervogel die Menschen entführt? Diese und weitere Geschichten weckt Michael Himmel am Lagerfeuer im großen Indianerzelt zu neuem Leben. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 13 Jahren. Eltern, die Teilnehmer mit dem Auto bringen, dürfen sich ins Tipi dazusetzen. Nicht-Mitglieder bittet der NABU um eine Spende von fünf Euro.

Familienausflug in den Wald

NABU lädt zum Rundgang mit Förster Schild nach ScheeßelScheeßel. Ein ebenso lehrreicher wie kurzweiliger Waldspaziergang speziell für Familien mit Kindern: Dazu lädt der NABU ein für Sonntag, 17. September. Treffen mit Förster Rainer Schild und Rauhaardackel Herkules ist um 15 Uhr. Ort: Scheeßel, Ecke Küsterkampsweg/Moorhofweg.Die Teilnehmer lernen spielerisch viele heimische Baumarten, ihre Früchte und ihre Blätter kennen. Sie suchen Tierspuren und schließen auf die Bewohner des Waldes. Und dann ist da noch die gemütliche Pfeife, die der Gesundheit garantiert nicht schadet, und die Bodenleiter, mit der man nicht auf Bäume klettert. Als zuständiger Revierförster kennt Schild die Wälder um Scheeßel wie kaum jemand sonst. Er ist bekannt für seine Freude und sein Talent, Kindern die Natur näher zu bringen.Die etwa zweistündige Veranstaltung richte sich vor allem an den Nachwuchs, aber auch Erwachsene werden viel Interessantes erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitglieder und Kinder sind frei, alle anderen bittet der NABU um eine Spende von fünf Euro.

Nötelhaus-Schaufenster mach Lust auf Herbst

Ein richtiger Hingucker ist das Schaufenster im Nötelhaus in Scheeßel, Mühlenstraße 2. Wechselnde Dekorationen laden immer wieder ein, dort einmal anzuhalten und sich etwas Zeit zum Betrachten zu nehmen.

Neben geschmackvollen Dekorationen gibt es dort immer auch beispielsweise wichtige Informationen zum Naturschutz und zu den aktuellen Exkursionen des NABU Rotenburg.

Pünktlich zum Herbstanfang macht das Schaufenster jetzt Lust auf die neue Jahreszeit.

Sioux - zwischen Tradition und Alltag

Henrik Scheunemann aus Ahausen hat Aufnahme in den Stamm der Soux gefunden und hat schon häufig bei ihnen gelebt. Davon berichtet er am Freitag, 8. September, am Lagerfeuer im Tipi. Ort: Mitmach- und Erlebnisgarten MEGa am Hartmannshof bei Rotenburg. Zeit: 20.30 bis 22 Uhr. Weil der Platz im Zelt begrenzt ist, ist eine Anmeldung ist unter 04263-6757894 erforderlich.

Scheunemann weiß vom traditionellen Ritt ans Wounded Knee ebenso zu erzählen wie vom rituellen Sonnentanz und Sitten und Gebräuchen rund um Tipi und Friedenspfeife. Auch das Leben in den Reservaten und die Hintergründe spektakulärer Aktionen der Widerstandsbewegung Indian Movement in den 1970ern.

Der Abend richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Für jüngere Mädchen und Jungen wird es am Samstag, 23. September, einen eigenen Abend mit Indianergeschichten im Tipi geben.

 

NABU-Führung ins Stellingsmoor

Torfabbau – und was passiert danach? Um diese Frage dreht sich die NABU-Führung am Sonntag, 3. September, Beginn 14 Uhr. Referenten im Stellingsmoor bei Nartum sind Jürgen Cassier, unter anderem früherer Leiter der Naturschutzbehörde im Rotenburger Kreishaus, und Heike Vullmer, Biologin von der kreiseigenen Stiftung Naturschutz.

Trockengelegte Moore stoßen erhebliche Mengen Kohlendioxid aus und tragen wesentlich zur Erderwärmung bei. „Das ist nur umkehrbar, wenn wieder ein moortypischer Wasserhaushalt hergestellt werden kann. Das ist auch nach einem industriellen Torfabbau möglich“, sagt Cassier. Ein solcher Lebensraum wird bei der Veranstaltung anschaulich vorgestellt und erläutert.

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung unter 04263-6757894 erforderlich. Bei der Gelegenheit wird auch der genaue Treffpunkt bekannt gegeben.

 

 

 

Vogelkundliche Tour mit dem Rad

Fast alle Vögel sind schon da – und sie sind gut zu sehen, weil die Bäume noch nicht volles Laub tragen. Das nutzt der NABU Rotenburg für eine vogelkundliche Radtour. Die Führung übernehmen der NABU-Aktive Holger Bargemann, der die Landschaft rund um Rotenburg gut kennt, und der Ornithologe Fritz Ibold aus Ottersberg.

Treffen für die etwa vierstündige Veranstaltung ist am kommenden Sonntag, 23. April, um 8.30 Uhr am Sportplatz in Hemsbünde. Der liegt an der Kreisstraße zwischen Hemsbünde und Bothel. Von dort werden mit dem Rad verschiedene Lebensräume angesteuert, die zu Fuß erkundet werden, etwa ein vorwiegend mit Eichen bestandener Hochwald und die Rodau-Wiedau-Niederung mit ihren Feuchtgebieten und botanischen Besonderheiten.

„Auf viele Menschen üben Vögel einen großen Reiz aus“, sagt Wilfried Glauch vom NABU. „Besonders schön ist es, wenn man Arten auseinanderhalten kann und dadurch einen unmittelbaren Eindruck von der Vielfalt der Natur gewinnt.“ Experte Fritz Ibold aus Ottersberg beschäftige sich seit vielen Jahrzehnten mit den gefiederten Geschöpfen. „Er kennt viele Gesänge und hat so manchen kleinen Trick, mit dem er auch Anfängern Wissenswertes anschaulich vermitteln kann“, so Glauch.

Die Strecke ist auch für nicht trainierte Radfahrer gut zu bewältigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmenden müssen ein Rad dabei haben. Ein Fernglas ist nützlich, der NABU hält einige Leihgeräte bereit. Nichtmitglieder bitten die Naturschützer um eine Spende von fünf Euro.

 

Fritz Ibold (vorne) und Holger Bargemannn weisen auf viele interessante Details der Vogelwelt hin.

 

NABU gründet NAJU-Kindergruppe

Der NABU Rotenburg gründet eine Kinder- und Jugendgruppe. Das erste Treffen der NAJU (Naturschutzjugend) ist am Montag, 24. April, 16 bis 17.30 Uhr. Ort ist der Mitmach- und Erlebnisgarten MEGa am Hartmannshof bei Rotenburg. Die Naturschützer freuen sich auf alle Kinder ab sieben Jahren.

„Wir haben so etwas schon lange vor. Jetzt passt alles zusammen: Mit dem MEGa haben wir einen guten festen Treffpunkt, an dem viele Aktivitäten problemlos möglich sind. Und mit Michel Himmel gibt es einen Leiter, der außer Zeit und Lust auch viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mitbringt“, sagt der Vorsitzende Roland Meyer.

Himmel ist von Beruf Sozialpädagoge und hat lange Jahre Jugendzentren im Landkreis Harburg geleitet. Als Pfadfinder hat er seit früher Jugend viele Gruppenstunden sowie Fahrten und Lager in die Natur vorbereitet und durchgeführt. Er arbeitet seit etlichen Jahren im Ehrenamtsteam des NABU Rotenburg mit. Eigens zur Vorbereitung auf die Gründung der NAJU an der Wümme hat er auf Landesebene Fortbildungen besucht.

„Wir wollen viele abwechslungsreiche Nachmittage im Freien miteinander verbringen. Wir können untersuchen, was im Teich lebt. Wir legen uns vielleicht ein eigenes Beet an und pflanzen, was uns gefällt. Wir bauen Nistkästen und wir besuchen vielleicht den Waldkauz. Und natürlich habe ich viele Spiele im Gepäck“, sagt der Pädagoge. Sollte es mal regnen, kann sich die NAJU ins Indianerzelt zurückziehen und es sich am Lagerfeuer richtig gemütlich machen. Und auch den Hühner, Eseln und Rindern auf dem Hartmannshof wird sicher mal ein Besuch abgestattet.

Die Gruppenstunden finden zunächst am Mitmach- und Erlebnisgarten statt, und zwar an jedem letzten Montag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr. „Wenn wir Lust haben, können wir später auch andere NABU-Grundstücke genauer untersuchen, zum Beispiel das Laubfrosch-Biotop in Eversen und die Libellen-Teiche bei Wensebrock“, so Himmel.

Die Teilnehmenden Jungen und Mädchen sollten wetterfeste Kleidung anziehen. Mitzubringen sind Lust und gute Laune sowie ein Stift und ein Zettel für Notizen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Vorbereitung. Dafür und für alle Fragen sind Michael Himmel unter 0151-20432823 und Roland Meyer unter 04263-911206 zu erreichen.

 

Bildunterschrift:

 NAJU-Gruppenleiter lädt Kinder ab sieben Jahren ein, gemeinsam die Natur zu entdecken.

 

Osterfeuer: NABU erinnert an Tierschutz

Der NABU Rotenburg erinnert alle Veranstalter von Osterfeuern: Bitte den Tierschutz beachten! Denn sonst könnten Igel, Kröten und andere Lebewesen qualvoll verbrennen.

Vielerorts wird das Schnittholz schon längere Zeit vor Ostern aufgeschichtet. „In unserer ausgeräumten Landschaft sind solche Totholzhaufen attraktive und wichtige Lebensräume für Insekten und Amphibien. Auch Säugetiere wie Igel und Wiesel und Vögel wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle und Zaunkönig werden angezogen. Manchmal kommt es sogar zu Bruten“, sagt Roland Meyer vom NABU.Die Naturschützer bitten daher darum, die Haufen möglichst kurz vor dem Anstecken umzuschichten. Dann könnten Tiere fliehen und außerdem Dinge aussortiert werden, die nicht ins Feuer gehören, aber vielleicht trotzdem dort abgeladen wurden, etwa behandeltes Holz.

Exkursion: Büffel in den Wümmewiesen

Was lebt im artenreichen, feuchten Grünland? Und wie kann man die Vielfalt steigern und erhalten? Dem geht der NABU Rotenburg auf seiner nächsten Veranstaltung am Sonntag, 9. April, nach. Dann stellt Dr. Hans-Georg Wagner ein Beweidungsprojekt mit Wasserbüffeln in den Wümmewiesen vor. Schon kurze Zeit nach Beginn der Maßnahme im vergangenen Jahr hat der Ökologe auf der Fläche von Landwirt Jürgen Wahlers aus Jeersdorf viele seltene Pflanzen und Insekten festgestellt.

 

Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Treffen ist um 11 Uhr in Jeersdorf, Ecke Hetzweger Straße/Jeersdorfer Waldweg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nicht-Mitglieder bittet der NABU um eine Spende von fünf Euro. Angesagt sind festes Schuhwerk oder Gummistiefel. Lupen zum Verleih stehen bereit. Wer hat, kann gerne eine eigene mitbringen.



 

Tipi aus Winterruhe zurück

Das Tipi vom Mitmach- und Erlebnisgarten (MEGa) auf dem Hartmannshof ist wieder da. Ehrenamtliche vom NABU Rotenburg haben es unter der fachkundigen Anleitung von Henrik Scheunemann wieder aufgebaut. Der Ahausener hat als Weißer Aufnahme in den Stamm der Sioux gefunden und lebt häufig bei ihnen. Deshalb weiß er genau, wie ein Tipi richtig aufgestellt wird.

"Alles ging noch schneller als beim letzten Mal", freut sich Roland Meyer, Vorsitzender des NABU Rotenburg. Das Tipi wird im Herbst ab- und im Frühjahr wieder aufgebaut, damit es länger hält. Es bietet Schülergruppen, die den MEGa besuchen, einen besonderen Versammlungsraum und Besuchern einen Unterschlupf bei Regen.

Wer mehr über die Erlebnisse von Henrik Scheunemann bei den Sioux erfahren möchte, hat dazu Gelegenheit am Freitag, 8. September. Bei einem Abend am Lagerfeuer berichtet er beispielsweise über den traditionallen Ritt zum Wounded Knee, vom rituellen Sonnentanz und über Sitten und Gebräuche der amerikanischen Ureinwohner. Das alles findet statt -- wie könne es anders sein -- im Tipi auf dem MEGa.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Veranstaltungen.

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