Programm im Mai


Samstag, 4. Mai, 14.30 bis 17 Uhr – Seminar

Damit die Pflanzen nicht frieren

Gurken, Paprika, Auberginen – für diese und viele weitere zarte Pflanzen ist es bei uns im Freilandanbau schnell zu kalt. In Gewächshäusern gedeihen sie hingegen prächtig. Gärtnerin Birgit Dodenhof erklärt Ihnen, was Sie beim Anbau im Gewächshaus beachten sollten. Und wenn Sie mit dem Gedanken spielen, sich eines anzuschaffen, erhalten Sie Tipps zum Aufstellen und zur Ausstattung von Architekt Bernhard Schroeder.

Treffpunkt: Rotenburg, MEGa am Hartmannshof


Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Mai – Mitmach-Aktion

Stunde der Gartenvögel

Foto: NABU/Fotonatur
Foto: NABU/Fotonatur

Welche Vogelarten nehmen zu und welche sind auf dem Rückzug? Um darüber Erkenntnisse zu gewinnen, ruft der NABU seit 15 Jahren bundesweit alle Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park zu zählen. Machen auch Sie mit, denn Mitzählen macht Freude. Und Sie können etwas gewinnen. Ausführliche Infos gibt es unter www.stundedergartenvoegel.de.

Anfang Mai legen NABU-Aktive zusätzlich Teilnahmeformulare in vielen Volksbanken, Sparkassen, Gemeindebüros und bei Buch & Aktuelles in Rotenburg aus


Sonntag, 12. Mai, 9 bis 12 Uhr – Führung

Luhner Teiche einst und jetzt

Auf der Tour mit Revierförster Henning Küper erleben Sie viele Besonderheiten des nach europäischem und seit 2018 auch nach deutschem Recht geschützten Stellmoors. Dabei geht er außer auf die jüngere Entwicklung auch auf die geschichtliche Nutzung ein, insbesondere der Luhner Teiche. Zum abwechslungsreichen Areal gehört außerdem großflächiger Kiefern-Bruchwald mit eingestreuten Moor-Regenerationsstadien, von Gagel unterwachsener Kiefern-Birkenwald sowie geschlossener Laubwald aus Eichen und Buchen.

Treffpunkt: Km-Stein 1,2 am Bohrplatz Borchel an der KreisstraßeK238 zwischen der B71 und der Ortschaft Borchel


Sonntag, 19. Mai, 15 bis 17 Uhr – Führung

Streifzug durch den Wolfsgrund

Foto: Tourow/U. Fischer
Foto: Tourow/U. Fischer

Die Biologin Heike Vullmer von der Stiftung Naturschutz nimmt Sie mit auf einen botanischen Streifzug durch das Naturschutzgebiet Wolfsgrund. Es umfasst einen Abschnitt des Everser Baches mit seinem schmalen Tal, vermoorten Senken und angrenzenden, hochliegenden Binnendünen. Sie erleben einen ökölogischen Querschnittdurch die norddeutsche Geestlandschaft, wie er selten zu finden ist. Das Spektrum der Standorte reicht von strukturreichen Heideflächen durch Kiefernwälder bis in die deutlich eingeschnittene Niederung des Baches.

Treffpunkt: Eversen, beim Kriegerdenkmal Ecke Dorfstraße/Zum Sandberg


Freitag, 24. Mai, 22 bis 24 Uhr – Führung

Wie ein weit entferntes Moped

Kaum ein Vogel lebt heimlicher: Der Ziegenmelker ernährt sich großteils von Nachtfaltern, die er im Flug erbeutet. Den Tag verbringt der drosselgroße, rindenfarbene Vogel mit Schlaf. Weil er dabei meist längs auf einem Ast sitzt, ist er hervorragend getarnt und fast nie zu sehen. In der ersten Maihälfte kehren die Tiere aus dem Winterquartier in Afrika zurück. Durch einen eigentümlich schnurrenden Gesang, der an das Knattern eines weit entfernten Mopeds erinnert, versuchen die Männchen, ein Weibchen ins Revier zu locken. Machen Sie sich gemeinsam mit dem Vogelkundler Robin Maares auf den Weg, um dabei zuzuhören.

Treffpunkt: Burgsittensen, Parkplatz am Tister Bauernmoor.

 


Sonntag, 26. Mai, 8 bis 18 Uhr – Mitmach-Aktion

Für Wiesenvögel und Insekten

Heute werden wichtige Weichen für die künftige EU-Agrarpolitikgestellt. Die jährlichen Subventionen im Agrarbereich summieren sich auf 58 Milliarden Euro. Rechnerisch macht das pro EU-Bürger114 Euro aus. Leider fließt bisher nur ein sehr geringer Anteil an Landwirte für Maßnahmen, die dem Insektensterben und dem Rückgang von Feld- und Wiesenvögeln entgegenwirken. Nutzen Sie Ihre Stimme bei der heutigen EU-Wahl, damit sich das ändert!

Infos: www.neueagrarpolitik.euTreffpunkt: Ihr Wahllokal


Sonntag, 26. Mai, 15 bis 17 Uhr – Führung

Blick in den Bienenstock

Ende Mai leben im Bienenstock 30.000 bis 50.000 Bienen. Die Völkersteuern auf den Höhepunkt ihrer Entwicklung hin. Wie unterscheidet man Nachschaffungs- von Schwarmzellen? Was hat es mit dem Erweitern auf sich und was mit dem Schröpfen? Wie kann man Völker vermehren? Und wann wird endlich der Honig geerntet? Roland Meyer gibt Ihnen einen kleinen Einblick in das Treiben in der Bienenbeute und die Tätigkeiten in einer kleinen Imkerei.

Treffpunkt: Rotenburg, MEGa am Hartmannshof


Mittwoch, 29. Mai, 21 Uhr – Führung

Geheimnisvollen Nachtjägern auf der Spur

Foto: NABU/O.Schäfer
Foto: NABU/O.Schäfer

Wie finden sich Fledermäuse zurecht? Was hat es mit Sommer und Winterquartieren auf sich? Welche Arten gibt es bei uns eigentlich? All diese und noch viele Fragen mehr beantwortet Ihnen Fledermausexperte Lothar Bach an diesem Abend. Mit seiner Hilfe lernen Sie auch, einen Fledermausdetektor zu bedienen und damit die Ultraschallsignale der Fledermäuse einzufangen.

Treffpunkt: Visselhövede, Zu den Visselwiesen (Parkplatz vor dem Visselbad)