Programm im April


Sonntag, 19. April, 9 bis 12 Uhr – Führung

Wald im Klimawandel

Foto: Hans Pollin
Foto: Hans Pollin

Fichten erreichen zu wenig Wasser und können nicht genug Harz bilden, um Borkenkäfern zu trotzen. Auch einzelne Eichen und Buchen schwächeln. Wenngleich die Situation in Rotenburg und umzu weit weniger dramatisch ist als etwa im Harz, so ist doch auch hierzulande zu erkennen: Die Klimakrise hat bereits erste Folgen auch für den Wald. Revierförster Henning Küper zeigt Ihnen einige Beispiele. Er nimmt Sie mit auf eine Tour durch den Weichel und erläutert, vor welchen Fragen Fachleute heute stehen, wenn sie erreichen möchten, dass der Wald auch in vielen Jahrzehnten möglichst widerstandsfähig ist und auch zukünftig Mensch und Natur nachhaltig zur Verfügung steht.
Treffpunkt: Parkplatz bei der Gasstation an der K219 zwischen Rotenburg und Westerholz (1,7 Kilometer vor Westerholz)


Samstag, 25. April, 15 bis 17 Uhr – Führung

200.000 Blüten am Tag

Vom Herbst bis in den Frühling haben die Winterbienen ihr Volk am Leben gehalten. Dann sterben sie vor Erschöpfung nach und nach. Alles kommt nun darauf an, dass schnell genug Jungbienen schlüpfen und ihrerseits Brut pflegen und neue Jungbienen heranziehen. So wachsen die Völker auf, bis sie im Mittsommer eine Stärke von bis zu 50.000 Tieren erreichen. Der Imker muss ihnen nach und nach mehr Raum geben, bald auf mögliche Schwarmstimmung achten und zugleich die Entwicklung der parasitären Varroamilbe dämpfen. Roland Meyer gibt Ihnen am Bienenstand einen Einblick in den Aufbau eines Staates und dessen Rolle in der Natur: Tag für Tag besuchen die Sammlerinnen eines Stockes ungefähr 200.000 Blüten. Der NABU hält Schlupfschleier bereit und wenn Sie mögen und das Wetter es erlaubt, können Sie ganz dicht an eine geöffnete Beute herantreten. – Bitte lange Hosen und Pullover mit langem Arm anziehen.

Die Führung ersetzt keinen Imkerkurs in einem speziellen Verein.
Treffpunkt: Rotenburg, Mitmach- und Erlebnisgarten (MEGa) am Hartmannshof