Programm im Juni


Sonntag, 7. Juni, 15 bis 17 Uhr – Führung

Natürliche Gartenräume

Mischwald und schattiger Farnengarten, Hecken und Wildrosen, Brachland und Grünflächen, Flachgewässer und bienenfreundliche Staudenbeete, wilde Ecken für Schmetterlinge und sonnige Rosenlauben – Wilma von Frieling zeigt Ihnen, wie in wenigen Jahren auf 10.000 Quadratmetern ganz ohne Chemie ein natürlicher Rückzugsort für Tier und Mensch entstehen konnte. Ein kleiner Kräuter- und Gemüsegarten, in dem Sellerie und Kohlrabi in harmonischer Gemeinschaft mit Ringelblume und Lupine gedeihen, trägt zu einer bunten, lebendigen Vielfalt bei. Regie führen Sonne, Wind und Regen, der Mensch greift nur dann und wann behutsam ein.
Fintel. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich an unter 04265-9540319. Bei der Gelegenheit erfahren Sie den genauen Treffpunkt.


Sonntag, 14. Juni, 14 bis 17 Uhr – Familienführung

Lebensraum der Feuerkinder, Pioniere und kleinen Löwen

Mit Heidelandschaften verbinden die meisten ein lila Blütenmeer mit Wacholdergruppen. Dabei hat die Heide so viel mehr zu bieten. Wer genauer hinschaut, entdeckt einen ganz besonderen Lebensraum mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Aber warum ist die Heide so besonders? Wer sind eigentlich die Kinder des Feuers und die Pioniere? Und gibt es dort wirklich Löwen? Wenn Sie neugierig geworden sind und die Vielfalt der Heide kennenlernen möchten, nimmt Landschaftsökologin Inger Norrenbrock Sie mit durch die Vareler Heide. Der Naturerlebnisspaziergang ist kindgerecht und wäre daher ein toller Ausflug für die ganze Familie.
Treffpunkt: Parkplatz an der B75 zwischen Scheeßel und Lauenbrück, gegenüber der Zufahrt Büschelskamp


Sonntag, 21. Juni, 15 bis 17 Uhr – Führung

Wie der Bach die Kurve kriegt

Begradigungen, Sandfracht, Nährstoffeintrag: Infolge immer intensiverer Landnutzung haben sich viele Heidebäche und -flüsse weit vom natürlichen Zustand entfernt. Aber das muss nicht so bleiben. Bei einem Spaziergang entlang des Lünzener Bruchbaches zeigt Heike Vullmer von der kreiseigenen Stiftung Naturschutz, wie sich wieder eine größere Vielfalt einstellen kann. Am Ufer sind verschiedene Hochstauden zu entdecken, die wiederum Insekten und Vögel anziehen. Hier und da beschatten und kühlen wieder Erlen das Wasser. Und Kiesschüttungen im Flussbett sorgen für eine abwechslungsreiche Strömung, so dass Insekten und Fische nicht nur Verstecke finden, sondern in Lücken zwischen den Kieseln auch ihre Eier ablegen und Larven wieder gedeihen können.
Samtgemeinde Fintel. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich an unter 04263-6757894. Bei der Gelegenheit erfahren Sie den genauen Treffpunkt.

Sonntag, 28. Juni, 14.30 Uhr – Führung

Wo Feldfrüchte und künstlerische Ideen gedeihen...

Eingebettet zwischen Wümmewiesen und Moorweiden liegt der Hermannshof. Bereits 1988 wurde auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt. Heute bewirtschaften den ca. 90 Hektar großen Hof Till Paulick und Familie. Angebaut werden Kartoffeln, Moormöhren, Getreide und Gemüse. Angus-Rinder liefern Fleisch- und Wurstwaren, ein Hühnervolk frische Eier. Stefan Peters sorgt dafür, dass alle Produkte frisch auf Wochenmärkten in Rotenburg, Tostedt und Schneverdingen angeboten werden. Auf ökologisch, ethisch und ästhetisch bewirtschaftetem Boden dürfen außer Feldfrüchten übrigens auch soziale und künstlerische Ideen gedeihen. Im hofeigenen Theater soll der Zusammenhang von Mensch, Natur, Kunst und Kultur dargestellt werden. Neben Landwirten findet man deshalb auch ausgebildete Puppen- und Schauspieler im Team.
Treffpunkt: Hermannshof (in der Ortschaft Wümme an der B75 zwischen Lauenbrück und Tostedt)