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Was Sie im Herbst über Igel wissen sollten

Igel fressen vorwiegend Insekten, manchmal auch Regenwürmer und Nacktschnecken. Häufig finden sie in reich gegliederten Gärten bessere Lebensbedingungen, als in Monokulturen der freien Landschaft. Weil sie Nahrung gerne auch an Mauern suchen, sollte man Lichtschächte an Kellern mit engmaschigen Gittern abdecken.

Ab Mitte Oktober beginnen die Alttiere, ihr Winternest zu bauen. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden oder unter Hecken und in Reisighaufen. Deshalb sollte man im Garten möglichst ein paar wilde Ecken belassen. Ab Mitte November schlafen die Tiere dann bis in den März. Die Körpertemperatur sinkt in den einstelligen Bereich, die Herzfrequenz auf fünf Schläge in der Minute. Solche Igel können nicht fliehen. Vorsicht beim Mähen an Sträuchern und Hecken, besonders mit dem Freischneider.

Manche Jungigel sind im Herbst noch dabei, sich Fettreserven anzufressen. Mitte November sollten sie mindestens 500 Gramm wiegen. Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Zeigen sie sich am hellen Tag, ist das ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt. Menschliche Hilfe brauchen kranke oder verletzte Tiere oder solche, die bei Dauerfrost noch draußen herumlaufen. Gute Infos gibt es auf der Seite www.pro-igel.de.

Foto: NABU/ C. Kuchem


Meldeaktion zum Amselsterben

Das tropische Usutu-Virus kann zwischen Mai und November zum Teil massenhafte Todesfälle unter heimischen Vögeln verursachen. Vor allem Amseln sind davon betroffen. Auch 2018 sammelt der NABU Bundesverband wieder Daten zum Amselsterben, wertet sie aus und stellt sie Wissenschaftlern zur Verfügung.

Der NABU Rotenburg hat eine Kindergruppe.                                      Ab 7 Jahren

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Nächster Termin:  Montag, 28. Januar 2019, 16.00 bis 17.30 Uhr, auf dem Hartmannshof.