Willkommen auf den Seiten des NABU Rotenburg


Wir haben eine Kindergruppe im Alter von 7 bis zwölf Jahren.

Nächster Termin: 23.02.2023

Weitere Informationen erteilt Inger Norrenbrock, naju@nabu-rotenburg.de, 04267/9819729.

 Für mehr Informationen hier klicken.


Teichmolche leben vom Frühjahr bis in den Juli in Tümpeln und Bächen. Foto: Nabu/K. Büscher
Teichmolche leben vom Frühjahr bis in den Juli in Tümpeln und Bächen. Foto: Nabu/K. Büscher

Lieber im Eimer als unterm Rad

Frösche und Molche suchen Gewässer auf / Hilfseinsatz am 11. Februar

Kröten, Molche und manche Froscharten haben den Winter geschützt unter Laubschichten, Wurzeln, Steinen oder Löchern in und am Waldboden verbracht. Mit Beginn des Frühjahrs erwachen die wechselwarmen Tiere und suchen zur Fortpflanzung Teiche in der Nähe auf. Mehr...


Das Programmheft 2023 ist fertig und geht dieser Tage per Post allen Mitgliedern zu. Wegen einer Panne beim Adressen Ausdrucken kommt es leider mit einiger Verzögerung. Wer schon mal schauen will, oder (noch) kein Mitglied ist, findet hier das Programm 2023 und unsere Projektvorstellungen digital.


Wer hat Lust, einen Freiwilligendienst im Naturschutz zu absolvieren? Wir bieten zwei Stellen an - eine im Bundesfreiwiligendienst (BFD) und eine im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FöJ). Mehr...


Wir suchen zehn Kindertagestätten, die sich an unserem Hochbeete-Projekt beteiligen möchten. Die Einrichtungen erhalten kostenlos zwei kindgerechte Hochbeete inklusive Füllung, Werkzeug, Saatgut und Kowhow. Mehr...


Friedhofsprojekt: Das meiste ist fertig

Büsche:  Nach dem Fräsen wird die Grasnarbe entfernt. Dann geht es ans Pflanzen der Büsche. Und zum Schluss wird gemulcht.
Büsche: Nach dem Fräsen wird die Grasnarbe entfernt. Dann geht es ans Pflanzen der Büsche. Und zum Schluss wird gemulcht.

NABU und Kirchengemeinde pflanzen Büsche und stecken Frühblüher

Das gemeinsame Projekt der Scheeßeler Kirchengemeinde St. Lucas und des NABU Rotenburg geht in die Winterpause. „Wir haben jetzt noch Märzenbecher, Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse und Blausternchen in der Anlage im Leehopweg gesteckt und gerade an der Peterstraße 85 Büsche aus heimischen Arten gepflanzt“, informiert Roland Meyer vom NABU. Nach getaner Arbeit hat die Kirchengemeinde allen Helfern mit einem gemeinsamen Essen gedankt.

Das Projekt wird großteils von der Bingo-Umweltstiftung und von der Kirchengemeinde finanziert. Ausßerdem steuern die Stiftung der Sparkasse Scheeßel und der NABU Geld bei. „Unser gemeinsames Ziel ist, es, die beiden Scheeßeler Friedhöfe aus ökologischer Sicht aufzuwerten“, sagt Ines Stein von der Friedhofsverwaltung. Statt der vormaliger recht eintöniger  Rasenflächen sind kleine Lebensräume entstanden – mit artenreichen Gebüschgruppen, mit vielfältigen Stauden, mit Wildrosen, mit Steinen als Unterschlupf für Eidechsen und sogar mit einem kleinen Teich. „Wo Wasser ist, ist Leben“, sagt Pastorin Johanna Schröder.

Auch an die Menschen haben die Projektpartner gedacht. Neue Eichenbänke laden zum Verweilen, Pausemachen, miteinander Sprechen und Beobachten ein. Die Hoffnung ist, dass sich der ein oder andere Besucher anregen lässt, auch den eigenen Garten Stück für Stück zu einer kleinen Oase für die Natur zu machen.

Bis zum Projektende im Mai nächsten Jahres haben der NABU und die Kirchengemeinde noch ein Paar weitere Details auf dem Zettel. So wollen sie Kästen für Stare, Kohlmeisen, Blaumeisen und Halbhählenbrüter wie Bachstelze und Grauschnäpper aufhängen und auch für Wildbienen zwei Nisthilfen schaffen. Die Blühwiesen, die im vergangenen Sommer wegen der Dürre nur spärlich aufgegangen sind, sollen neu eingesät werden. Und schließlich wird je eine Infotafel die Besucher beider Friedhöfe auf das Projekt und seine Ziele hinweisen und zur Mithilfe einladen. 

Bildgewaltige Reise durch die Natur

Filmabend in der Stadtschule als stimmungsvoller Ausklang des NABU Jahresprogramms am Donnerstag, 24. November, um 20 Uhr.

 Zu einem entspannten Kinoabend lädt der NABU Rotenburg in Kooperation mit der Abteilung Stadtkino der Kulturinitiative KIR in die Aula der Stadtschule, Freudenthalstraße 3, ein. Gezeigt wird der Film „Heimat Natur“. Darin nimmt der vielfach ausgezeichnete Naturfilmer Jan Haft die Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch die Natur unserer Heimat – von Nord- und Ostsee bis zu den Gipfeln der Alpen.

 

Der studierte Biologe lenkt den Blick auf das unscheinbare Detail genauso wie auf das große Ganze der heimischen Natur und erklärt, warum es so wichtig ist, Tiere und Pflanzen vor unserer Haustür zu schützen.

 

Mit diesem gemütlichen Kinoabend beendet der NABU Rotenburg die Reihe seiner zahlreichen Veranstaltungen für das Jahr 2022. Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro.

 


Kraniche beobachten, ohne zu stören

Der Kranichbeobachtungswagen bei Appel steht wieder.
Der Kranichbeobachtungswagen bei Appel steht wieder.

Im Landkreis Rotenburg rasten auf dem Herbstzug zehntausende Kraniche. Sie fressen auf abgeernteten Maisäckern und übernachten in wiedervernässten Mooren. Ein bis zwei Stunden bevor sie mit dem Sonnenuntergang zum Schlafen fliegen, finden sie sich auf traditionellen Vorsammelplätzen ein.

 

Einer davon liegt zwiswchen dem Örtchen Appel und Stemmen bei Helvesiek. Dort baut der NABU Rotenburg jedes Jahr einen speziellen Wagen auf, von dem aus die Kraniche gut zu beobachten sind, ohne zu stören. Er steht bis Ende November allen Interessierten offen. Besonderer Service: Sonntags sind NABU-Aktive vor Ort. Sie informieren über die Biologie der Kraniche, verleihen Ferngläser und bauen ein Fernrohr auf.


NABU-Ehrenamtliche vor der Kamera

Jeden Donnerstag trifft sich eine Gruppe von rund 15 NABU-Ehrenamtlichen im Mitmach- und Erlebnisgarten (MEGa) am Hartmannshof, um zu gärtnern, zu pflegen, zu reparieren und eine nette Zeit miteinander zu verbringen. Als jetzt der NDR anrief und fragte, ob er im MEGa einen herbstlichen Beitrag für die „Bingo! Gewinnshow“ drehen dürfe, waren alle sofort einverstanden. „Wir haben schon sehr häufig aus den Erträgen der Bingo!-Umweltlotterie Zuschüsse für unsere Projekte erhalten. Auch in den MEGa sind solche Gelder geflossen. Da war es klar, dass wir mitmachen“, sagt Carola Hoppe, zweite Vorsitzende des NABU Rotenburg.

 

Eine Rallye im herbstlichen Garten sah das Drehbuch vor. Bingo!-vor-Ort-Reporter Andi Gervelmeyer wollte sich in einzelnen herbstlichen Garten-Aktivitäten mit Mitgliedern aus dem MEGa-Team messen. Hecken schneiden, Gestrüpp häckseln, Häcksel auf die Wege ausbringen und Apfelsaft pressen stand auf dem Plan. „Wir wussten am Anfang nicht genau, wie es werden würde. Aber es hat viel Spaß gemacht. Uns kam dann sogar auch noch eine Idee für die Schätzfrage“, sagt Hoppe. Nach einem ganzen Drehtag gab es warmen Apfelsaft und selbstgebackenen Kuchen zur Stärkung. Das Fazit von Reporter Grevelmeyer lautete: „Hier geht es nicht um Wettkampf, sondern um ein großes Miteinander. Zusammen in der Natur für die Natur – das ist großartig!“

 

Wer Interesse hat, im MEGa-Team mitzumachen, kann sich an Carola Hoppe wenden, Telefon 04261/9616565. Der rund vierminütige Beitrag wird in in der „Bingo! Gewinnshow“ voraussichtlich am Sonntag, 30. Oktober, zwischen 17 und 18 Uhr gesendet.


Familientag bei strahlendem Wetter

Das war wieder ein sehr schöner Tag! Und nach getaner Arbeit haben viele der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer noch eine Weile zusammengessen und es sich gut gehen lassen.

 

Am Sonntag, 11. September, fand im Mitmach- und Erlebnisgarten (MEGa) am Hartmannshof der inzwischen schon traditionelle Familientag statt.

 

Apfelsaft pressen, Mehl mahlen, Stockbrot und Kartoffeln garen, Naturmemory, Kleines ganz groß sehen: Diese und viele weitere Stationen baute der NABU Rotenburg auf dem weitläufigen Gelände auf. Kinder, die alle Angebote wahrnahmen, konnten am Ende eine kleine Überraschung mit nach Hause nehmen.

 

Erwachsene hatten derweil Gelegenheit, sich über gutes und nachhaltiges Essen zu informieren. Denn viele Rotenburger Umweltverbände – außer dem NABU zum Beispiel Sambucus, Ackern und Rackern, der BUND, Bioland und Hof-Grafel – nutzen die Gelegenheit, an etlichen Ständen gemeinsam auf die vom 12. bis 18. September stattfinde Regio-Challenge einzustimmen. Dahinter verbirgt sich eine spielerische Erfahrungs- und Aktionswoche zur regionalen Ernährung, bei der es gilt, nur das zu sich zu nehmen, was in der Entfernung von höchstens einer Tagestour mit dem Rad gewachsen ist.