Mit dem Rad an die schönsten Stellen

NABU lädt zur Tour mit

Henrik Scheunemann

am Sonntag, 26. August

 An die schönsten Stellen führen die kleinsten Wege: Nach diesem Motto hat Henrik Scheunemann für den NABU eine Tour rund um Visselhövede ausgearbeitet. Sie findet statt am

 

Sonntag, 26. August. Beginn ist um 9.30 Uhr, Ende am frühen Nachmittag.

Unterwegs reicht der NABU einen Mittagsimbiss. Der ist im Beitrag von zehn Euro pro Person enthalten. Wer mitfahren möchte, ist herzlich willkommen.

Als langjähriger Außendienstmitarbeiter der Rotenburger Naturschutzbehörde kennt

Scheunemann die Natur im Landkreis wie kaum ein Zweiter. Für die Tour kommt es

ihm nicht auf zurückgelegte Kilometer und Geschwindigkeit an, sondern darauf,

interessante Einblicke in die Natur zu vermitteln. Stopps und Erläuterungen gibt es immer dort, wo etwas Interessantes zu sehen ist.

Damit der NABU das Mittagessen planen kann, ist eine Anmeldung unter

04263-6757894 erforderlich.

Bei der Gelegenheit wird auch der genaue Treffpunkt bekannt gegeben. Der ist

zugleich der Endpunkt der Strecke. Die Gesamtlänge liegt in der Größenordnung

von 20 Kilometern.

  

Bild: (NABU-Rotenburg) Stopps und Erläuterungen gibt es dort, wo etwas Interessantes in der Natur zu sehen ist.

Naturnah und solidarisch

NABU lädt zur Führung auf dem Weidenhof am

Mittwoch, 15. August

in Ostervesede/Lünzen.

 

Wie funktioniert „solidarische Landwirtschaft“? Und was hat dieses Konzept mit Naturverträglichkeit, Nachhaltigkeit und gerechten Preisen zu tun? Diesen Fragen geht der NABU Rotenburg bei einer Führung über den Weidenhof nach.

Termin: Mittwoch, 15. August, 17 bis 19 Uhr.

Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Salate, Rote Beete, Brokkoli, Blumenkohl, Zuckermais. Rosmarin und Thymian.

Salers-Rinder, Moorschnucken, Milchschafe und Zweinutzungshühner: Auf 60 Hektar

zwischen Ostervesede und Lünzen versuchen die Betreiber des Weidenhofs seit

sechs Jahren, das Ideal einer vielfältigen und kleinbäuerlichen Landwirtschaft mit Leben zu füllen. Getragen wird die Arbeit von einer engagierten Gemeinschaft. Die rund 200 Mitglieder entscheiden mit, was angebaut wird, und erhalten für ihren Monatsbeitrag einmal in der Woche biologisch-dynamisch erzeugtes Gemüse, Kräuter, Eier und ab und zu Fleisch.

Bei einem Rundgang über den Hof, durch die Gärtnerei und zu den Tieren erläutern

die Betreiber ihr Konzept. Der Weidenhof liegt zwischen Ostervesede und Lünzen.

Der Abzweig von der Landstraße ist ausgeschildert.

Die Adresse fürs Navi: Rieper Moor 2, Schneverdingen.

Sternschnuppen und ferne Galaxien

Der Orionnebel ist durch das Teleskop klar zu sehen. (Foto: Bruno Mattern)
Der Orionnebel ist durch das Teleskop klar zu sehen. (Foto: Bruno Mattern)

NABU-Sternennacht am Freitag, 10. August, bei Westerholz Scheeßel.

Für Freitag, 10. August, 21.30 Uhr lädt der NABU-Rotenburg zur Sternenacht auf den Bullerberg bei Westerholz. Die Sternenfreunde Rotenburg bauen große Teleskope

auf und zeigen Nachbarplaneten mit ihren Moden, ferne Galaxien, galaktische Nebel und Sternenhaufen.

Von der kleinen Bergkuppe auf viertiefen sich die Teilnehmenden in den nächtlichen

Himmel. Wenn die Erde Staubbahnen von Kometen durchquert, verglüht dieser Staub

in der Atmosphäre zu Sternschnuppen. Besonders häufig und eindrucksvoll tritt dieses Phänomen Mitte August auf.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Treffpunkt ist der Bullerberg bei Scheeßel-Westerholz, höchster Punkt.

Fürs Navi: Westerholz, Vorm Holz.

Eine mitgebrachte Liege oder ein Stuhl erleichtern entspanntes Beobachten. Wer hat, kann gerne ein Fernglas mitbringen. Das Ende der Veranstaltung ist für 23.30 Uhr vorgesehen. Weil es nachts sehr kalt werden kann, sollte jeder warme Kleidung dabei haben.

Achtung: Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung verschoben auf Samstag, 11. August.

Bei Wolfstrapp und Augentrost

Wie kaum jemand anderes versteht es Hein Benjes, den Blick für Kostbarkeiten am Wegesrand zu schärfen; (Foto: R. Meyer)
Wie kaum jemand anderes versteht es Hein Benjes, den Blick für Kostbarkeiten am Wegesrand zu schärfen; (Foto: R. Meyer)

NABU lädt zur Führung durch das Wünschmoor mit Hein Benjes

Leider ist die Teilnehmerzahl schon erreicht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

 Wer möchte am Sonntag, 12. August, an der Führung mit Hein Benjes im Wünschmoor bei

Hellwege teilnehmen? Der sollte sich unter 04263-6757894 schnell beim NABU anmelden. Denn damit alle auch die Stille im Moor genießen können, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Der bekannte Gärtner, Pädagoge, Autor und Geschichtenerzähler führt durch eine Landschaft, die dem Naturfreund ihre Kleinode zeigt, wenn er sich Zeit und Ruhe nimmt. Die Teilnehmenden freuen sich am weiten Blick über die Bentgras-Heide und sehen versteckte Torfkuhlen zwischen Birken und Krähenbeeren. Am Wegrand stoßen sie auf Wolftrapp und Augentrost und entdecken vielleicht den Neuntöter in den Gagelbüschen.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und soll bis etwa 17 Uhr dauern. Der genaue

Treffpunkt wird bei der telefonischen Anmeldung bekannt gegeben.

Leben und Lieben von Sonnenkündern

Sonntag, 22.Juli: NABU-Führung zum Thema Libellen in Buchholz

„Ein Sommer ohne Libellen ist kein Sommer; misslungen und verpfuscht ist er.“ Das schrieb Hermann Löns vor mehr als 100 Jahren.

Auf einer NABU-Exkursion in Visselhövede-Buchholz am Sonntag, 22. Juli, erleben die Teilnehmenden die Schönheit und Eleganz der „Sommerboten und Sonnenkünder“ (Löns) und erfahren viele Details aus dem „Leben, Leiden und Lieben“ einzelner Arten.

Die Führung auf einem Gewässergrundstück von Gerd Ehlers übernimmt der

Libellenexperte und frühere Kreisnaturschutzbeauftragte Werner Burkart. Zu

erwarten sind um diese Jahreszeit die typischen Sommerarten – Heidelibellen,

Pechlibellen, Becher-Jungfer, vielleicht auch der Plattbauch. Vorkenntnisse

sind nicht erforderlich und eine vorherige Anmeldung ist nicht gefordert.

Treffen ist um 13.30 Uhr an der B440 bei Hof Rießel (Hofladen) zwischen

Wittorf und Visselhövede (Abzweig Nindorf). Interessenten sollten ungefähr zwei Stunden Zeit einplanen.

Mitmachaktion "Stunde der Wintervögel"

Wie entwickelt sich die Zahl der Vögel, die sich im Winter in Gärten und Parks aufhalten? Um das herauszufinden, ruft der NABU alle Naturliebhaber zur großen Zählaktion zwischen dem 5. und 7. Januar auf. Das Meldeformular gibt es online unter www.stundederwintervoegel.de. Unter den Teilnehmern werden wertvolle Preise verlost.

„Bei der Aktion im vergangenen Jahr haben bundesweit 120.000 Vogelfreunde mitgemacht. Insgesamt gingen Meldungen aus 85.000 Gärten und Parks mit über zwei Millionen gezählten Vögeln ein“, informiert Roland Meyer, Vorsitzender des NABU Rotenburg. Der Haussperling ergatterte dabei den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Nun erhofft sich der NABU auch 2018 wieder eine rege Beteiligung. „Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse“, sagt Meyer.

Ziel der Zählerei ist es, einen breiten Überblick gerade über das Vorkommen von Allerweltsvögeln zu gewinnen. Über deren Bestand liegt nämlich manchmal weniger Material vor als über Seltenheiten. Außerdem können Informationen über kurzfristige Besonderheiten und über langfristige Änderung von Zugverhalten gewonnen werden: Bleiben vermehrt klassische Zugvögel das ganze Jahr bei uns? Wie viele Wintergäste aus Nord- und Osteuropa – etwa Bergfinken, Rotdrosseln und Seidenschwänze – ergänzen derzeit die heimische Vogelwelt? Und wie stark ist der Verwandtschaftsbesuch, den einige hiesige Arten wie Schwanzmeise, Buchfink, Saatkrähe und Dohle aus Skandinavien und Russland erhalten haben?

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus. „Wer mitmachen möchte, muss kein Fachmann sein. Die 35 wichtigsten Arten stellt der NABU mit Bild und Text im Internet vor. Und etwaige einzelne Fehler fallen wegen der hohen Zahl der zu erwartenden Einsendungen statistisch nicht ins Gewicht“, erläutert Meyer.

Die Zählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. „Durch diese Regel werden Doppelzählungen vermieden“, erklärt Meyer. Die Beobachtungen können dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort ausgewertet. Zudem ist am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet. Als kleine Belohnung werden unter den Teilnehmenden mehr als 50 Preise verlost. Hauptgewinn ist ein Fernglas der Spitzenklasse.

 

Foto: NABU/Frank Derer

Das Jahresprogramm 2018 ist da

Das Jahresprogramm 2018 des NABU Rotenburg ist da. Es ist noch etwas bunter als in den Vorjahren. Teilnehmende können die Blume des Jahres kennenlernen oder erleben, was Wegeseitenränder so wertvoll macht. Es gibt die Möglichkeit, einen Kettensägen-Schein zu erwerben oder selber beim Naturschutz mit anzupacken.  Auch eine Fahrt zum Otterzentrum nach Hankensbüttel wird angeboten sowie ein Spaziergang für die ganze Familie in der Natur. Bei rund 40 Veranstaltungen über das Jahr verteilt findet jeder Naturfreund bestimmt das eine oder andere Angebot, das ihn interessiert.

Mitglieder des NABU Rotenburg haben das Programmheft bereits zugesandt bekommen. Jetzt liegt es auch in Rathäusern, Sparkassen und Volksbanken in den Gemeinden im Südkreis Rotenburg aus. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Jahresprogramm als pdf hier herunterzuladen.

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Weihnachtsoratorium mit Thomas Posth

Drei unvergessliche Benefizkonzerte zugunsten des NABU-Mitmach- und Erlebnisgartens (MEGa) auf dem Hartmannshof hat es schon gespielt -- jetzt kommt das Sinfonieorchester der Universität Hamburg zusammen mit seinem Chor und Leiter Thomas Posth wieder nach Rotenburg. Gemeinsam führen die 130 jungen Musikerinnen und Musiker das Weihnachtsoratorium (Kantaten 1 bis 3) von Johann Sebastian Bach auf. Die Soli übernehmen Kerstin Dietl (Sopran), Hanna Szperalski (Alt), Joscha Eggers (Tenor) und Carsten Krüger (Bass).

 

"Wir freuen uns sehr, dass die Musiker und Thomas Posth so gern zu uns nach Rotenburg kommen", sagt Roland Meyer, 1. Vorsitzender des NABU Rotenburg. Dieses Mal findet das Konzert allerdings nicht in der allseits beliebten Scheune auf dem Hartmannshof statt, sondern in der Rotenburger Stadtkirche. "Für ein Scheunenkonzert ist der Dezember nicht der richtige Monat", begründet Meyer die Entscheidung. Er ist sich aber sicher, dass die jungen Musiker unter ihrem charismatischen Dirigenten die Zuhörer mit ihrer frischen, sympathischen Art und ihrem hohen Können in ihren Bann ziehen werden.

 

Ausrichter der Veranstaltung sind die Rotenburger Werke. Das Konzert findet statt am Sonnabend, 16. Dezember, um 19 Uhr in der Stadtkirche Rotenburg. Karten gibt es für 20 Euro, ermäßigt zehn Euro, in der Buchhandlung Müller in Rotenburg. Den Erlös verwendet das Orchester für eine im nächsten Semester geplante Konzertreise.